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Dezember 2014

Studie Osteopathie bei Rückenschmerzen

Eine Übersichtsstudie, die im englischen Fachjournal BMC erschienen ist, legt nahe, dass Osteopathie bei unspezifischen Rückenschmerzen helfen kann.

Die Studie des Osteopathen Helge Franke sowie der Kollegen Gary Fryer und Jan-David Franke ging der Frage nach, wie wirksam die osteopathische Behandlung bei erwachsenen Patienten mit unspezifischem Rückenschmerz ist. Gemessen wurde der Erfolg an der Schmerzabnahme und daran, ob Patienten Alltagsverrichtungen ohne Einschränkungen ausüben zu können. Zudem wurde erfasst, ob es bei der osteopathischen Behandlung zu Nebenwirkungen kam.
 
15 Studien mit 1502 Teilnehmern erfüllten die Einschlusskriterien der Übersichtsstudie. Davon untersuchten zehn Studien, ob Osteopathie bei unspezifischen Rückenschmerzen hilft. Drei Studien beschäftigten sich mit der Wirksamkeit von Osteopathie bei Schwangeren mit Kreuzschmerzen. Zwei Studien beleuchteten den Einfluss von Osteopathie auf Rückenschmerzen bei Frauen in der Zeit nach der Geburt.
 
Die Ergebnisse der Übersichtsstudie sprechen für die Osteopathie: Demnach verringern die Behandlungen den Schmerz und verbessern die Fähigkeit, alltägliche Arbeiten auszuführen. Dies gelte bei akuten und chronischen Rückenschmerzen im Allgemeinen, bei Rückenschmerzen von Schwangeren und von Frauen in der Zeit nach der Geburt. Der Behandlungserfolg sei bedeutsam und eindeutig ein Ergebnis der osteopathischen Behandlung. Keine der Studien berichtete über Nebenwirkungen bei der osteopathischen Behandlung.
 
Literatur: Franke H, Franke JD, Fryer G: Osteopathic manipulative treatment for nonspecific low back pain: a systematic review and meta-analysis. BMC Musculoskeletal Disorders 2014, 15: 286; Quellen: Verband der Osteopathen Deutschland e.V. ; Foto: © Adam Gregor – Fotolia.com;© MedCon Health Contents GmbH